2011: 17/9 1/12 2012: 27/4

Dollaro


1. Dezember 2011:

Dienstag war ich Refsvindinge Brauhaus besuchen, weil ich einen Adventskalender haben wollte. Das hat nicht so viel mit der Sache zu tun. Das erzähle ich eigentlich nur um dich neidisch zu machen ;o)
Es gab aber auch einen anderen Grund warum ich da war, der tatsächlich eine Dollaro-Beziehung hat.



Das kleine Fräulein ist in optisch sehr gutem Zustand, es gibt also nicht vieles, das Aufbereitung verlangt, aber ein bisschen Extra-Ausstattung kann man ja immer ranmachen. Deshalb muss sie selbstverständlich "danish style gepimpt" werden. In Dänemark ist die obligatorische Ausstattung eines Mofas dieser Art eine Milchkiste (jeder zweite Puch Maxi hat so eine). Damit sie sich von der Menge nicht zu sehr scheidet, muss sie selbstverständlich auch hinten eine Kiste hinten haben! - Aaaaber wie immer, kann ich ja nicht irgendeine gewöhnliche Kiste von einer x-beliebigen Molkerei nehmen. Deshalb habe ich eine selbst gebastellt.

Ich hatte mehrere Ideen, wie sie aussehen musste: Eine genaue Kopie von einer alten italienischen Milchkiste (und es wurde viel gegoogelt!); über eine dänishe Limonadenkiste mit der Aufschrift "Messina" (war eine sehr beliebte Limo in den 70'er), bis zu dem, was es jetzt geworden ist. Es wurde, selbstverständlich, kann man fast sagen, eine Kiste mit Aufdruck von meiner Lieblingsbrauerei Refsvindinge! Die Brauerei hat eine kleine Bierkiste in unbehandeltem Holz, und genau eine Kiste in unbehandeltem Holz war so mein Vorstellungsbild, es passt also nahezu perfekt. Gleichzeitig passt die Farbe des Etiketts von meinem Lieblingbier Ale no 16 zur Farbe der Dollaro. Die Wahl wurde deshalb nach und nach einfacher.
Die Kiste ist also eine Kopie davon, nur doppelt so gross, damit 24 Bierflaschen reinpassen.

Das Holz hat Nils geliefert. Er ist Zimmerer und hatte ein bisschen Mahagoni rumliegen, das er gerne für die Sache opfern wollte. Also nochmal kann ich einen Morinista für seine Hilfe danken.

Wie geschrieben ist die Kiste mit dem Logo der Brauerei geschmückt, und das war der andere Grund warum ich in Refsvindinge war. Ich brauchte nämlich deren Brenneisen um das logo einzuprägen. Die Tochter, die viele von den Etiketten der Brauerei gestaltet hat, hat sich der Aufgabe angenommen - mit zitternder Hand. Sie hatte ein bisschen Angst die Kiste zu ruinieren, aber es ist so geworden wie ich mir vorgestellt habe; nicht "maschinenperfekt" - damit man sehen kann, dass es von Hand gemacht wurde!:


© Søren Høyer Hansen Willkommen sir1@morinist.dk